Sonnennest

24 Oktober 2019

Camp Grace Mallorca 2019

Veröffentlicht von: Nina Rebekka

Camp Grace Mallorca 2019

Ein kurzer Bericht. Nicht sehr detailverliebt. Es war ein Rausch …

Der Ort: Santuari de Lluc im Tramuntana Naturschutzgebiet auf Mallorca. Wunderschöne Bilder der Berge und des Grüns der Umgebung, begleiten mich wohl noch lange.

Tramuntana Santuari de Lluc

Da saßen wir also. Geschätzte 100+ Frauen, auf einer betonierten Bodenfläche, mit einem soliden Dach über dem Kopf aber keinen Wänden ringsherum. Mallorca im Oktober – sonnig und warm und dann wieder nicht. Der Ruf aus dem Herzen hat mich hierher gebracht: Kundalini Yoga und ich, ganz am Anfang unserer Beziehung, warum also nicht gleich mal intensiv mit 3,5 Tagen richtig rein starten?

Frauen jeglichen Alters, jeglicher Herkunft, mit den spannendsten Geschichten. Ganz “normale” wunderbare Frauen. Nicht jede spricht mich auf eine gute Art und Weise an. Aber auch darum geht es “Seek out the woman who rubs you the wrong way.” Warum stört mich was an diesen anderen Frauen? Ganz oft finde ich zur Antwort, dass sie etwas ihr eigen nennen (an Eigenschaften), das ich mir selbst (noch) nicht zugestehe.

Guru Jagat Camp Grace Mallorca Ra Ma Institute

Rein theoretisch beginnt der Tag um 4.00 mit der morgendlichen Sadhana (Praxis). Danach am Programm: Woman Embodiment Practice = African Dance, Frühstück, Vormittagssession Kundalini Yoga, Mittagessen, African Dance Choreografie, Nachmittagssession Kundalini Yoga, Abendessen, Abendsession Kundalini Yoga und noch ein abschließender Programmpunkt, der das Gesamtprogramm mit 23.00 beendet.
Mein Einstieg ins Programm ist das Frühstück. Davor gibt es keine Motivation. Als Anfängerin gestehe ich mir das zu.

Die Kundalini Yoga Einheiten sind, wie erwartet, intensiv – auf physischer Ebene, vor allem aber für den Kopf, den mentalen Körper, sehr fordernd. Brauch ich da jetzt wirklich eine Pause oder ist es Bequemlichkeit?
Wir chanten. Wir halten und bewegen unsere Arme in für mich ungewohnten Posen, auf ungewohnte Art und Weise. Mein Po ist sonntags froh dass es vorbei ist. Er braucht eine Pause vom Meditationssitz.

Viele der Kriyas (Übungen) sind vergessen. Aber dass ich eine Stunde lang durchgeklatscht habe (meine Arme nach oben und nach unten bewegend), das weiß ich noch sehr gut. Es sind einige Meditationen dabei, die eine Stunde dauern. Die fordernderen oft “nur” 11 Minuten. Aber 11 Minuten können echt sehr lang sein.

Zwischendurch wenige Pausen, Keine wirkliche Freizeit “This is not a retreat.” (Guru Jagat). Zwei kleine Abstecher in die Kapelle der schwarzen Madonna sind aber drin. Noch nie hab ich mich in einer Kapelle so wohl gefühlt. Die heimeligste Atmosphäre!

Santuari de LlucSantuari de Lluc Basilica

Was ich mir mitgenommen habe:
Mein Körper ist leistungsfähig.
Ich muss mehr daran arbeiten, meine geistigen Kapazitäten FÜR mich einzusetzen.
“Make yourself a queen and everyone around you will become royal.”
Kundalini Yoga mag ich wirklich.
Das nächste Mal nehm ich ein anderes Meditationskissen mit.

Mehr mit Praxisbezug … demnächst.

Alles Liebe, Sat Nam,
Nina Rebekka