Sonnennest

24 Juli 2019

Kundalini Yoga – erste Dates

Veröffentlicht von: Nina Rebekka

Unbesiegbar leben von Guru Jagat

Irgendwie schwirrt es schon sehr, sehr lange um mich rum. Liebevoll bezeichne ich die Kundalini Yoga-Praktizierenden immer als Hardcore Yogis. Voller Achtung und Bewunderung, was deren Körper und Geist so alles bewerkstelligen.

Und dann, wie so oft, badabing lag es direkt vor mir. Erstes “handfestes” Beschnüffeln mit dieser uralten yogischen Wissenschaft in Form einer gar nicht so alten, für mich sehr gut greifbaren Kundalini Yogalehrerin: Guru Jagat.
Ihr Buch geordert, es durchforstet und inhaliert und nun begleiten mich Atemübungen und kleinere Kriyas schon seit 2 Monaten. (Das Buch heißt übrigens “Unbesiegbar leben” – falls das jemand möchte – im doppelten Wortsinn ;)

Kundalini Yoga ist ein königlicher Yogaweg. Früher führte dieser zu Yogameistern, die sich vornehmlich in Höhlen aufhielten, abgeschieden von zu viel Außen. Yogi Bhajan war dann jener, der es in den Westen gebracht hat (mit 35 Cents in der Hosentasche) und die Lehren des Kundalini Yoga für uns zugänglich gemacht hat.
Die Lehren, die Übungen, tausende yogische Werkzeuge, stehen nun in Büchern, die online und in jeglicher Buchhandlung erhältlich sind. Unzählige Videos findet man auf Youtube. Es ist alles da. Zugreifen und es tun muss man bloß selbst.

Was ist der Unterschied zum Hatha-Yoga? Meine Erfahrungen sind noch zu wenig tief, als dass ich das für mich selbst ausreichend und umfangreich beantworten könnte. Was mir diese paar wenigen Übungen aber schon aufgezeigt haben: die Praktiken aus dem Kundalini Yoga sind, als wären sie essenziiert. Sie sind hoch potent und absolut intensiv. Kein Vergleich mit ein paar Asanas aus dem Hatha Yoga, wo nichtsdestotrotz der Fokus sehr viel mehr auf der physischen Ebene ist. – Bitte nicht raunen, ich mag das Hatha Yoga nach wie vor ganz viel. Es gibt meinem (physischen) Körper Struktur und Halt und Zeit sich auszudehnen. Und dennoch ziehe ich die Atemübungen und Meditationen aus dem Kundalini Yoga heran, wenn ich weiterkommen möchte.

Ein paar wenige Minuten solcher Übungen und Kriyas abends und mein Schlaf ist so was von anders und besser und tiefer. Mein Nervensystem ist stärker geworden (und das ist einer der Hauptaspekte im Kundalini Yoga: das Nervensystem stärken – die Anforderungen an selbiges werden voraussichtlich eher noch mehr und mehr und mehr werden), meine Ängstlichkeit hat nachgelassen, ich erkenne wieder mehr Klarheit in meiner Wahrnehmung.

Hier eine ganz wunderbare kleine Übung zum Stressabbau, die ich sehr empfehlen kann.

Kundalini Yoga und ich … wir gehen weiter.

Sat Nam ihr Lieben ;O)
Nina Rebekka