Sonnennest

23 April 2019

das eigene (Mama-)Sein vergleichen

Veröffentlicht von: Nina Rebekka

edf

Da fängt der Schmarrn an. Wozu machen wir das? Anstatt uns öfter mal von anderen INSPIRIEREN zu lassen, machen wir uns selbst fertig durch diese ewige “Vergleicherei”.

“Ich hab ja nur ein Kind.” Meistens setz ich das “nur” durch entsprechende Gestik in Klammern. Letztens sagt mir eine Mama von Zwillingen (große Hochachtung und Respekt von meiner Seite, weil ich mir ja nicht mal ansatzweise vorstellen kann, welche Herausforderungen das mit sich bringt), dass sie sich auch öfter mal denkt, dass sie ja “nur” zwei habe. Sind wir eigentlich alle wahnsinnig?
Und wovon oder wem haben wir uns so die Sinne vermurksen lassen?

Vermutlich vergleichen sich die meisten von uns mit anderen. Selten steigen wir dabei gut aus. Wir machen uns nieder, kleiner und weniger wert dadurch.
Ich gewöhn mir das jetzt ab. Zumindest  fang ich mal da an, dass ich sage, “Ich hab ja nur ein Kind.”. Wer hier mit mir wohnt, weiß, was da alles an Geben und Dasein damit verbunden ist. ICH mag’s nun auch endlich wissen. Ich schreib mir das jetzt auf. Was habe ich heute alles gegeben … Wo schaffe ich was Gutes für mich, meine Familie, meine Kursteilnehmer, andere Menschen? – Mir den Wert meines eigenen Selbst bewusst machen = Selbstwert schaffen!

Vom Selbstwert angestupst, weiß ich mehr um mich und meine Ressourcen. Ich mach mich größer bzw. erkennen meine Größe. Das macht mich innerlich ruhiger. Wenn ich was wertschätze, dann mag ich das. Dann mag ich also mich. Mit immer wieder üben, etabliert sich daraus Selbstliebe. Spätestens dann hat die “Vergleicherei” mit anderen enorm abgenommen. Ich bin in meinem und die anderen in ihrem. Ich bin ich und gut isses.

Alles Liebe,
Nina Rebekka