Sonnennest

13 März 2019

Rest

Veröffentlicht von: Nina Rebekka

Katter

Also to rest – und eben nicht der letzte Rest – ist gemeint.
Das mach ich nun seit 2 Tagen so intensiv es geht. Mich ausruhen. Der Körper schießt mit Symptomen um sich, die unangenehm und teils stark einschränkend sind. Rücken, Magen, Nebenhöhlen. Was halt alles so auftauchen kann, nach ein paar intensiveren Körperbehandlungen und Heile-heile-Sitzungen. Zudem in einer Umgebung, wo links und rechts auch noch einiges an Bazillenkram herumschwirrt.

Jedenfalls, der Punkt ist: Ruhe.

Plötzlich geht’s nämlich mit Füße still halten. Die Küche muss man mit Scheuklappen durchqueren und Wäsche hängt und liegt da und dort. Das Kind wuselt eben mal zwei Nachmittage um einen rum und beschäftigt sich großteils solo.
Der Körper diktiert ganz klar – Ruhe!

Auf Netflix kann man derzeit eine, wie ich finde, interessante Doku anschaun: HEAL.
Ich bin seit einer Woche dran und schaffe immer nur kleine Happen zwischendurch. Für mich ist es wieder mal die Erinnerung dran, wie viel Stress uns kaputt machen kann. Eine der plakativsten Aussagen für mich darin: wir sind entweder im fight and flight-Modus (also Flucht- und Kampf) oder im rest and REPAIR-Modus (Ruhe, Entspannung, Heilung). Das war’s was ich so schwarz auf weiß wieder mal gebraucht hab.

So, die Ruhe klopft mir grad wieder auf die Schulter. Ich geh weiter ent-stressen.

Alles Liebe,
Nina Rebekka

 


4 März 2019

ICH und eine Empfehlung

Veröffentlicht von: Nina Rebekka

go with the dinosaur

August 2018 – der zu-letzte Blog-Beitrag. Ich muss schreiben. Ich soll schreiben. WAS um Himmels Willen, soll ICH denn schreiben.

Es ist ja nicht so, dass sich nix tut. Im Gegenteil. Viel. Vieles im Kleinen. Vieles im Innen.
“Normales” (?) persönliches Wachstum. Selbstreflexion, beschließen was gehen soll. Mein Jahresthema. Nein, stimmt nicht ganz. Bei meinem Jahresthema 2019 geht’s nicht nur ums ausmisten. Es geht insgesamt um mich. ICH. Das ist mein Jahresthema.

Wachsen ist angesagt. Das Jahr für exponentielles Wachstum sagt das eine spirituelle Medium auf Youtube. Hinschauen, Reinspüren, sondieren in welchen Bereichen du wie wachsen möchtest, sagt die andere Mama-Coach-Frau.
Mein Bauchgefühl hat jedenfalls gemeint – jetzt. Jetzt bist du wieder dran. Jetzt schälst du wieder mal eine Zwiebelschicht runter. Und das mach ich.

Unter anderem begebe ich mich hier auf eine Reise näher hin zu mir: Woman Embody Transform - Dance, Movement & Touch to Embody our Feminine Power.
Ein Workshop, den meine wunderbare Tanzpädgaogik-Lehrerin gemeinsam mit einer amerikanischen Wunderfrau, die ich noch nicht kenne, leiten wird. Manchmal liest man ja genau das, was man lesen soll, genau zum richtigen Zeitpunkt …
Für diejenige/n unter euch, die das hier lesen … zum genau richtigen Zeitpunkt ;O) Reinlesen und Reinspüren ob das was für dich ist. Ich empfehle es jedenfalls gerne weiter und freu mich drauf – mit all dem Bammel den ich auch davor hab.

Alles Liebe,
ich schreib demnächst wieder!

Nina Rebekka


20 August 2018

HIER

Veröffentlicht von: Nina Rebekka

Achtsamkeit

Mein Hals spielt “50 shades of red” – er hat sich eine Entzündung aufgerissen. Da draußen brütet die Sommersonne. Der kurze Ausflug auf den örtlichen Krämermarkt (nicht ganz so pittoresk, wie man ihn sich vorstellen mag), hat die Erkenntnis gebracht: Hitze mit Hitze geht für mich und mein Körpersystem grad nicht.

Und da sitz ich nun: im kühlen Drinnen und mach mir Gedanken. Dazwischen stürzt mir hier das Webseitendingens ab … insofern: Wo war ich?!

Hier.
Da bin ich viel zu wenig.
Ich bin entweder im Gestern oder im Morgen oder im “in einem Jahr”.
Ganz oft bin ich im “Was wenn”.
Den Weg vom Jetzt bis zum Dann (bis zum Ziel) kann ich fast nie genießen. – Oft ist die Vorstellung vom Ankommen so stark, dass ich einfach nur mehr dort sein mag. – Da gehen schöne und wertvolle Lektionen und Momente vielleicht unter.
Ah ja, im “Vielleicht” bin ich auch oft.

Na jedenfalls, das HIER steht jetzt an (m)einer Tür. Damit ich öfter dran denk, um dadurch öfter dann dort zu sein: im Nicht-Denken, im Fühlen, im Wahrnehmen, im Genießen, im Sein.

Alles Liebe,
Nina Rebekka


13 Juli 2018

die eigene Geschichte heilen

Veröffentlicht von: Nina Rebekka

Pandoras Box

Eiin kleiner Tisch, ein paar Steine … ein weiteres Puzzleteil.
Wir alle haben Geschichte/n. Wir tragen sie in uns, unsere Körper spiegeln sie wieder, unsere Gedanken erzählen sie uns, unsere Muster verraten sie.
Manchmal fühlen wir uns wie fremd gesteuert, ungläubig und verständnislos den eigenen Reaktionen gegenüber. Da wird’s dann interessant.

Vor gar nicht allzu langer Zeit, war’s hier in mir wieder mal so weit. An einem Punkt angekommen, an dem ich alleine nur mehr Pirouetten drehte und nicht den Weg zur Ruhe im Innen finden konnte. Jemand musste unterstützen. Bitte, Hilfe!

Und da saßen wir: ein kleiner Tisch, ein paar Steine, ein Teil Familiengeschichte. Ein “Koffer” voll “nicht-mein-Scheiß”. Wir übernehmen so oft etwas von unseren Lieben, um sie zu entlasten. Unterbewusstsein Ahoi. Kindesliebe Ahoi!
Die (Ursprungs-)Familie als ein kleines Kollektiv trägt eben auch zum Kramuri im Seelenleben bei. Bei so viel Nähe und vor allem auch der Aufnahmebereitschaft, die wir als kleine Menschen haben (hatten), ist das alles unterm Strich gar nicht verwunderlich (what a word!).

Alles, was wir zwar haben, aber doch gar nicht haben möchten, landet irgendwann im persönlichen Pandoraschachterl. Fest verschlossen – man will den eigenen Untergang schließlich nicht hervorbringen.
Die Sache mit dieser Pandorabox ist, dass wir mit all dem Uäh und Gack inneliegende Schätze vergraben. Manches mal sind diese so tief vergraben, dass es einer Kernbohrung bedarf, um ein bisschen Glitzer zu erhaschen.

Eine gute Kernbohrungsmethode, die ich für mich als solche erkannt habe ist: JA.
Meine innere Bereitschaft etwas aufzugeben, abzugeben, rauszulassen, zu beenden. Auszusteigen aus einem Teil Geschichte, keinen Willen mehr haben, etwas fortzusetzen, weil der Wunsch nach “es ist gut (für mich)” viel, viel größer ist. – Mit dieser inneren Ausrichtung, ist der Schritt zur Heilung schon zu einem Großteil gegangen.

Lass dich drauf ein.

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10 Juli 2018

selfcare

Veröffentlicht von: Nina Rebekka

sei lieb zu dir

… Da bin ich gar nicht mal so gut drin. Das Bildchen hängt bei uns im Bad. Zum (sich-)erinnern: Sei lieb zu dir. Kümmere dich um dich selbst!

Und doch bin ich schon auf einem ganz guten Weg. Wenn mir was weh tut, werde ich hellhörig und achte mehr auf dieses körperliche Signal. Wenn was länger weh tut, suche ich mir Hilfe von außen. Ich geh unregelmäßig regelmäßig zu meiner Masseurin. Ich weigere mich das Kind zu Bett zu bringen, wenn ich merke, dass mein Akku auf Null ist und mein Nervengerüst blank (das ist nicht immer leicht, aber es fühlt sich dennoch für mich richtig an).

Ich habe gelernt mir Hilfe zu suchen, wenn ich alleine nicht weiter komme. – Egal ob es da um “zu erledigende Dinge von der To-Do-Liste geht” oder Thematiken, die mich beschäftigen. Ehrlich gesagt tut das ziemlich gut, wenn man Hilfe bekommt, die man sonst nicht gehabt hätte, eben WEIL man selbst nachgefragt hat.

Möglichst nicht unangenehm auffallen.
Sich nicht beschweren.
Es alleine schaffen müssen.

Klingelt’s irgendwo?

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1 Juli 2018

hell. dunkel. hell und dunkel.

Veröffentlicht von: Nina Rebekka

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Am Donnerstag war die “Scheibe” voll. – Also die Kugel, also der Mond. Die Mondin.
Das war Thema in der Yogastunde.

Mondenergie = weiblich. Von der lichten Seite (der von der Sonne beschienen Seite) kann man wunderbar mit ganz vielem arbeiten. Mit Spürigkeit, mit dem eigenen Zugang zum Weib sein, mit dem sich-tragen-lassen, mit dem ins fließen kommen, mit Sinnlichkeit.

Das Bild, das ich zum Vollmond aber hatte, war einerseits die hell-beschienene Seite UND auf der anderen (der Rückseite?) die dunkle Seite der Mondin. Weil in dem Yin-Teil ja nochmals Yin und Yang vorhanden ist. Hell UND dunkel. Nährend und kriegerisch-verteidigend. Freundlich, nett, gut drauf und knurrend-murrend Zähne zeigend grantlert.

Die Erkenntnis für mich: ich mag meine knurrend-murrende Seite mehr mögen. Ich versteh sie ja und weiß, wodurch sie getriggert wird und wann sie es ist, die handeln muss. Aber ich bin nicht sehr nachsichtig mit ihr. Ich ver-urteile (Foto – this is me judging) und bin unzufrieden mit meinen schlechten Tagen. Weil mein Bild zum Frau-Sein / Mensch-Sein auch vermurkst ist. Weil nicht gut drauf sein gesellschaftlich nicht so gern gesehen ist und weil ich mich nicht wohl fühle in meiner Haut.

Aber so sehr ich’s auch genieße, wenn alles schön ist und einfach und fröhlich – wir Menschen haben eine zu breite Palette an Emotionen und Ausdrucksmöglichkeiten, als dass uns stetig nur die Sonne aus dem Allerwertesten scheinen kann.
Wir pendeln mit allem, das uns umgibt. Wir schwingen zwischen und mit den Gegensätzen. Das ergibt ja auch Reichtum. Inneren. Erfahren, spüren, wahrnehmen, annehmen, Schlüsse draus ziehen.

Möge ich mehr mitfühlend mit mir sein.
Möge ich klar und eindeutig erkennen, was mir gut tut und was nicht.
Möge ich die Fähigkeit meine Grenzen zu kommunizieren weiter verfeinern.
Möge ich mein so-sein annehmen. Immer und immer und immer wieder.

Aho.
Nina Rebekka


25 Juni 2018

zwei

Veröffentlicht von: Nina Rebekka

zweiLichttüte

Ratzfatz.
Vor kurzem hat die Erbse ihren zweiten Geburtstag gefeiert. Wir mittendrin. Nicht mitkommend. So s.schnell geht das.

So sehr wir auch am Sehen und Staunen sind, so sehr wir auch Momente vollends in uns aufsaugen – nichts davon ist wirklich haltbar. Alles ist flüchtig. Alles verändert sich andauernd. – Hier im Leben mit Kind, ist diese Tatsache nun auch sichtbar geworden.
Alles verändert sich. Andauernd.

Das ist wie’s ist, wie’s sein soll. Es ist gut so. Es macht mich freudig, rührselig, wehmütig, stolz … Mein Kind zu begleiten stülpt mich mehrmals täglich von innen nach außen. Es schleudert mich in Kopf und Herz durch. Es bleibt auch in mir nix am selben Fleck. Außer meinem Herzen, welches an Liebesfähigkeit mehr und mehr zunimmt und dem es zeitenweise egal ist, wie verletzlich es ist, weil es mehr weiß als mein Hirn. Es weiß um die schiere Kraft, die in ihm liegt und das großartigste Glücksgefühl überhaupt – lieben können. Ein Geschenk.

Danke ans Leben.
Nina Rebekka