Sonnennest

16 April 2019

Hexenschuss 1 x 1

Veröffentlicht von: Nina Rebekka

Hexenschuss

Der Besenritt ging nimmer, aber gestützt hat er mich ein paar Stunden lang.
Vergangene Woche ist mir die Hex’ eingeschossen. “Wieso kriegst du einen Hexenschuss?” wurde ich ein paar Mal gefragt.
Da ist viel Prozessarbeit am Werken und Wirken in mir. Da gibt’s alten Grant, der neue Wut hervorruft. Da gibt’s viel nervliche Anspannung, weil seit einiger Zeit im quasi-Dauerbereitschaftsdienst. – Nächtliche Einsätze, wenig tiefer Schlaf. Gepaart mit einigen Hustenanfällen aufgrund jüngstem viralen Infekt … das hat den Verspannungscocktail perfekt zur Vollendung gebracht.

Wir alle unterschätzen die Macht und den Einfluss, den unser mentaler Körper auf den ganzen Rest hat. Und selbst wenn wir drum wissen, wird es oft erst im “handgreiflichen” Situationen tatsächlich erfahrbar.

Also kurz mal zu meinem 1 x 1 in puncto Hexenschuss:
Nach einer kurzen Phase des Selbstmitleids (die erfolgt erst nachdem man wieder halbwegs gut atmen kann), könnt ihr schon loslegen. Nebst schulmedizinischen Maßnahmen, die ihr am besten mit einem Arzt abklärt, heißt’s nachdenken und reinspüren, was denn genau Sache ist.

Du kannst dich nicht mehr aufrichten. Du bist durch deine Haltung gezwungen, auf den Flecken Erde zu schauen, auf dem du grade stehst. Was ist JETZT also zu tun bzw. NICHT zu tun. Nämlich eben weniger tun, langsamer werden, mehr Ruhe schaffen … ?Emotionales nicht verdrängen, sondern dich damit auseinander setzen. Vielleicht ist es aber auch die Einladung, es nun endlich stehn zu lassen / abzugeben, weil es schlichtweg nicht mehr tragbar ist und du getan hast, was getan werden konnte.

Sanftes lang-dehnen des Rückens (z.B. mit auf einem Tische / Sideboard sonstigem aufgestützten Unterarmen; später wenn Rückenlage am Boden wieder möglich ist, mit aufgestellten Beinen auf den Boden legen. Kinn Richtung Brust ziehen, Lendenwirbelsäule Richtung Boden drücken. Bewusst ausatmen.). Sanfte Drehbewegungen in der Wirbelsäule. Wärme oder Kälte auf den verspannten Bereich. Das alles unterstützt physisch im wieder-gut-werden.

Dass mir die Hexe so gach ins Kreuz gefahren ist, ist nebst all dem Schmerz auch ein Geschenk. Mir ist so vieles noch klarer geworden.

Alles Liebe,
Nina Rebekka


9 April 2019

Hallo, ich bin die neue Wirkshop-Reihe

Veröffentlicht von: Nina Rebekka

Somatics Wirkshop

Oskar und ich. Als Symbol: Innen und Außen, Hand in Hand.

Ja, eine neue Wirkshop-Reihe gibt es hier im SonnenNest. Wirkshop = wirkender Workshop!
Entstanden aus dem Bedürfnis, mein Wissen, meine Erfahrungen und die Tools aus der ganzheitlichen Tanz- und Bewegungspädagogik nun auch endlich wieder in den Raum zu bringen.
Entstanden aus dem Wunsch, Möglichkeiten zum selbst Erfahren und Forschen zu schaffen. – Es macht einen Unterschied, Vorgetragenes, aufbereitetes Wissen zu konsumieren oder sich selbst Zusammenhänge zu erarbeiten und Erkentnnisse zu gewinnen. Weil, nur weil wo was geschrieben steht, heißt das noch lange nicht, dass das immer ganz genau auch für dich so ist. Mhm.

Am kommenden Samstag schon geht’s los mit dem Wirkshop # 1. Da geht’s um das Becken. Insgesamt besteht die Wirkshop-Reihe aus 7 Wirkshops mit folgenden Themen: das Becken, das Nervensystem, Schultern und Nacken, die Verdauung, Arme und Beine, Atmung und der Rücken. Die Termine der Wirkshops findest du auf meiner Terminseite. Der Wirkshop # 2, wo es ums Nervensystem geht, findet dann im Mai statt.

In jedem Wirkshop, zu jedem Thema gibt es körperliches / anatomisches zum Anhören und Anschauen, zum damit bewegen, es berühren, wo’s möglich ist, es auf unterschiedliche Weise selbst erfahren. Wir meditieren damit, schreiben oder malen dazu. Das Yoga ist fixer Bestandteil eines jeden Wirkshops und liefert noch mal die choreografierte Bewegung als strukturgebendes Element.

Vorkenntnisse in irgendwas – nicht nötig. Interesse an dir und deinem physischen Körper und wie der in wechselseitiger Beziehung mit deinem Kopfdenken (dem Geist), deinen Emotionen und der Umwelt steht – ja, das ist eine Voraussetzung für diese Wirkshops. Damit du den größtmöglichen, guten Nutzen für dich mit nach Hause nehmen kannst.

Anmelden kannst du dich via E-Mail oder telefonisch. Wann auch immer du ja dazu sagst.

Alles Liebe,
Nina Rebekka


2 April 2019

Woman Embody Transform. Die Sache mit dem Kompostieren

Veröffentlicht von: Nina Rebekka

Woman Embody Transform Vienna

Moving forward. Moving within. “So ein Scheiß!” Here I am.

Das ist so die Kurzzusammenfassung von 5 Tagen Authentic Movement, Embodiment, Somatics und Feminine Power Coaching–Techniken. Mit wem und überhaupt? Alicia Grayson und Sabine Parzer.

Hier geht’s mir jetzt weniger um die Workshopstruktur selbst, als um die Gustostückerl, die ich mitgenommen habe. Wieder einmal mehr hab ich erfahren, wie wichtig dieses freie bewegen für mich ist, wie sehr sich mein Körper dadurch ausdehnen und wohlfühlen kann. Wieder einmal mehr finde ich durch die Techniken und die Praxis des Authentic Movement Sinn, Heimat und Raum für den Ausdruck dessen, das nicht oder kaum in Worte zu fassen ist.

Dort waren wir – nur Frauen. Aus allen Himmelsrichtungen zusammen getragen. Und das kollektive Feld mit uns.
Zum allerersten Mal erlebe ich, wie sehr unsere persönlichen Geschichten in ein großes Ganzes eingewoben sind. Zum allerersten Mal werde ich Zeugin tiefer transformatorischer Prozesse; für einen Schmerz, den Generationen vor uns nie zum Ausdruck bringen konnten. Es verschlägt mir den Atem und die Wut und den Zorn, den ich plötzlich über diese Ungerechtigkeiten und den Schmerz und meine eigene Resignation darin spüre … Die Frage, in welcher Welt denn all das in Ordnung sein soll?! Gewalt an uns, Unterdrückung. Ja den Mund halten und gefälligst mittun. Immer lächeln?! – So vieles, von dem ich thematisch bisweilen so weit weg war, ist plötzlich so nah an mir dran.

Es sind nicht meine persönlichen Geschichten. Bei weitem nicht. Aber die Essenz all dessen kennen meine Zellen sehr wohl.

In diesen Tagen schäle ich mich einmal mehr. Eine Schicht alter Schmerz. Ein Einladen und Verkörpern, Aussprechen und Teilen mit den Frauen – was soll kommen? Was ist gerufen? Was ist der nächste Schritt?

Vieles arbeitet noch nach in Kopf und Körper. Mein Medizinköfferchen ist mit ein paar Phiolen Weisheit und neuen Kniffen und Tools bestückt. Bereit zum Einsatz. Zum Unterstützen von allen, die um mich sind. Vor allem aber auch für mich selbst. Denn ich nehme auch mit, dass zumindest 50 % meiner Aufmerksamkeit bei mir sein sollen. In allem. Egal, was das Außen mir auch grade abverlangt.  50 % – vielleicht gar nicht so viel. Aber es macht DEN Unterschied!

Alles Liebe,
Nina Rebekka


15 März 2019

Beauty Report 19032019

Veröffentlicht von: Nina Rebekka

edfedf

Jaha, es gibt sie wieder. Meine Beauty Reports.
Weil, da ist andauernd so viel Schönes um mich. So viel Schönes zwischen den Zeilen, in kleinen Augenblicken und großen Aussichten. Indem ich sie teile, inspiriere ich vielleicht auch dich zum anders schauen, zum Schönes sehen (der grauslichen Bilder und Worte finden wir nämlich mehr als genug in diesem Netz und anderswo). Es lebe die Schönheit! Und das tut sie. Immerdar.

edf

grau auf grau
Snaildorado. Frühlingsspaziergang am See, unterm Geäst, in der Sonne
die Patschen strecken und absolut Ruhe geben
sich wieder mehr bewegen können

edfedf

der erste Sand in da Kistn und die Freude die darauf folgt und die ersten Tüten Sandeis
swiveln
Dankbarkeit.

Alles Liebe und Schöne!
Nina Rebekka

Gartenzwerg nebst Traubenhyazinthe nebst irdener Guglhupfform


13 März 2019

Rest

Veröffentlicht von: Nina Rebekka

Katter

Also to rest – und eben nicht der letzte Rest – ist gemeint.
Das mach ich nun seit 2 Tagen so intensiv es geht. Mich ausruhen. Der Körper schießt mit Symptomen um sich, die unangenehm und teils stark einschränkend sind. Rücken, Magen, Nebenhöhlen. Was halt alles so auftauchen kann, nach ein paar intensiveren Körperbehandlungen und Heile-heile-Sitzungen. Zudem in einer Umgebung, wo links und rechts auch noch einiges an Bazillenkram herumschwirrt.

Jedenfalls, der Punkt ist: Ruhe.

Plötzlich geht’s nämlich mit Füße still halten. Die Küche muss man mit Scheuklappen durchqueren und Wäsche hängt und liegt da und dort. Das Kind wuselt eben mal zwei Nachmittage um einen rum und beschäftigt sich großteils solo.
Der Körper diktiert ganz klar – Ruhe!

Auf Netflix kann man derzeit eine, wie ich finde, interessante Doku anschaun: HEAL.
Ich bin seit einer Woche dran und schaffe immer nur kleine Happen zwischendurch. Für mich ist es wieder mal die Erinnerung dran, wie viel Stress uns kaputt machen kann. Eine der plakativsten Aussagen für mich darin: wir sind entweder im fight and flight-Modus (also Flucht- und Kampf) oder im rest and REPAIR-Modus (Ruhe, Entspannung, Heilung). Das war’s was ich so schwarz auf weiß wieder mal gebraucht hab.

So, die Ruhe klopft mir grad wieder auf die Schulter. Ich geh weiter ent-stressen.

Alles Liebe,
Nina Rebekka

 


4 März 2019

ICH und eine Empfehlung

Veröffentlicht von: Nina Rebekka

go with the dinosaur

August 2018 – der zu-letzte Blog-Beitrag. Ich muss schreiben. Ich soll schreiben. WAS um Himmels Willen, soll ICH denn schreiben.

Es ist ja nicht so, dass sich nix tut. Im Gegenteil. Viel. Vieles im Kleinen. Vieles im Innen.
“Normales” (?) persönliches Wachstum. Selbstreflexion, beschließen was gehen soll. Mein Jahresthema. Nein, stimmt nicht ganz. Bei meinem Jahresthema 2019 geht’s nicht nur ums ausmisten. Es geht insgesamt um mich. ICH. Das ist mein Jahresthema.

Wachsen ist angesagt. Das Jahr für exponentielles Wachstum sagt das eine spirituelle Medium auf Youtube. Hinschauen, Reinspüren, sondieren in welchen Bereichen du wie wachsen möchtest, sagt die andere Mama-Coach-Frau.
Mein Bauchgefühl hat jedenfalls gemeint – jetzt. Jetzt bist du wieder dran. Jetzt schälst du wieder mal eine Zwiebelschicht runter. Und das mach ich.

Unter anderem begebe ich mich hier auf eine Reise näher hin zu mir: Woman Embody Transform - Dance, Movement & Touch to Embody our Feminine Power.
Ein Workshop, den meine wunderbare Tanzpädgaogik-Lehrerin gemeinsam mit einer amerikanischen Wunderfrau, die ich noch nicht kenne, leiten wird. Manchmal liest man ja genau das, was man lesen soll, genau zum richtigen Zeitpunkt …
Für diejenige/n unter euch, die das hier lesen … zum genau richtigen Zeitpunkt ;O) Reinlesen und Reinspüren ob das was für dich ist. Ich empfehle es jedenfalls gerne weiter und freu mich drauf – mit all dem Bammel den ich auch davor hab.

Alles Liebe,
ich schreib demnächst wieder!

Nina Rebekka


20 August 2018

HIER

Veröffentlicht von: Nina Rebekka

Achtsamkeit

Mein Hals spielt “50 shades of red” – er hat sich eine Entzündung aufgerissen. Da draußen brütet die Sommersonne. Der kurze Ausflug auf den örtlichen Krämermarkt (nicht ganz so pittoresk, wie man ihn sich vorstellen mag), hat die Erkenntnis gebracht: Hitze mit Hitze geht für mich und mein Körpersystem grad nicht.

Und da sitz ich nun: im kühlen Drinnen und mach mir Gedanken. Dazwischen stürzt mir hier das Webseitendingens ab … insofern: Wo war ich?!

Hier.
Da bin ich viel zu wenig.
Ich bin entweder im Gestern oder im Morgen oder im “in einem Jahr”.
Ganz oft bin ich im “Was wenn”.
Den Weg vom Jetzt bis zum Dann (bis zum Ziel) kann ich fast nie genießen. – Oft ist die Vorstellung vom Ankommen so stark, dass ich einfach nur mehr dort sein mag. – Da gehen schöne und wertvolle Lektionen und Momente vielleicht unter.
Ah ja, im “Vielleicht” bin ich auch oft.

Na jedenfalls, das HIER steht jetzt an (m)einer Tür. Damit ich öfter dran denk, um dadurch öfter dann dort zu sein: im Nicht-Denken, im Fühlen, im Wahrnehmen, im Genießen, im Sein.

Alles Liebe,
Nina Rebekka