Sonnennest

26 September 2017

daily reminder, das Fenstermantra

Veröffentlicht von: Nina Rebekka

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“Und täglich grüßt das Murmeltier” ist der Lieblingsfilm des Mannes. Mich treibt der zur Weißglut. Routine und ich, wir können nicht so gut miteinand’.
Aber seit ich ein Kind hab, muss ich mich mit dem Konzept von Routine etwas mehr auseinander setzen. Schließlich gibt sie die so nötige Struktur im Tag mit Kind. Der Sohn weiß was wann kommt – das gibt Sicherheit und Orientierung. Das gibt auch mir Orientierung. Und ehrlich, das ist gar nicht sooo schlecht.

Im kleinen ist sie also da, die Struktur. In meinem größeren Da-Sein strudelt’s und das Chaos hat sich’s gut gemütlich gemacht. “Schnell etwas erledigen” ist manchmal eine Aufgabe, als würde man sich für den Ironman vorbereiten – langwierig, schweißtreibend, mühsam. “Embrace the Chaos” – an manchen Tagen, nö, na, Danke, mag ich nicht. Da will ich dass sich das Chaos zusammen packt und wo anders hin geht. Da wär’s suuper den Biomüll mal schnell in die Biotonne zu wuppen, ohne dass ich mich wie in einem Agentenfilm verfolgt und getrieben wahrnehme (der kleine “Schatten” ;O)

Neulich also, beim Zähneputzen, am Fußboden sitzend – wie auch sonst – half der Blick ans Fenster.
Da steht’s nämlich.
Was da nicht steht, dass es ab und an gut tut kurz nach innen zu spüren und zu schaun, wie’s mit der Einstellungssache so ist. Die Einstellungssache, also die Einstellung – DIE kann nämlich voll auf Empfang und auf gut sein, selbst wenn man momentan wegrennen mag oder schlafen oder sonst wie mit dem Außen im Jetzt etwas hadert.

Soweit also gut. Die Einstellung ist nämlich eh auf Empfang und Daumen hoch. Die Tage nach dem Neumond nun auch wieder etwas glatter. Und das Mantra, das pickt sowieso am Fenster – als Erinnerung, zum sich / mich-selbst-anstupsen innerlich.

Man kann sich übrigens auch was wohlig-klingendes auf den Kühlschrank kleben oder ins Auto auf die Mittelkonsole oder aufs Notebook oder die Klotür …

Alles Liebe,
Nina Rebekka

 

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