Sonnennest

5 Oktober 2012

Das Gartenprojekt im Herbst

Veröffentlicht von: Nina Rebekka

Während meine Großeltern, wie von griechischen Sirtaki-Tänzern gestochen, durch den Garten sausen und Verblühtes aus den Beeten entfernen und da und dort stutzen, mache ich noch immer das, was ich am besten kann: ich ernte! Ernten ist definitiv mein allerliebster Gartenzeitvertreib (gleich gefolgt von in der Sonne liegen und ein Buch lesen).

Am Anfang war … die Motivation. Große Pläne und noch mehr Ideen – das bin ich. Ich habe den rückwärtigen Teil unseres Gartens schon als Oase der Selbstversorgung gesehen. Ja sogar WWOOFer hätten was zu Werkeln gehabt.

Was draus geworden ist: Allen Unkenrufen zum Trotze (s.o. die Sirtaki-Infizierten) habe ich es geschafft, keine meiner gesetzten Pflanzen zu töten (die Auberginen sind von alleine abgekratzt). Ja ich habe es sogar soweit geschafft, Pflanzen zum Wachsen zu animieren. Ich habe geerntet: Tomaten (grün, schwarz, gelb und “ordinäre” rote), Feldgurken, 1 gelben Zucchini und 2 grüne, kiloweise Mangold und Zupfsalate, super-kleine Hokkaido-Kürbisse (Foto), Erbsen, bunte Karotten, Ringelblumen (die wuchern!!), Stangensellerie, rote Schalotten, div. Kräuterstiele, ein paar Himbeeren und noch weniger Erdbeeren. Und dieses kleine, von mir zwangsbeglückte, Fleckerl Erde gibt immer noch Nahrung. Das ist schon sehr schön.

Ich bin jedenfalls gespannt, wie sich das mit meinem Gärtlein so weiter gestalten wird. So in etwa weiß ich auch, was jetzt im Herbst noch zu tun wäre, allein meine Gärtnergene sind wirklich nicht sehr ausgeprägt. Ich bin eben eine die erntet.

Wohl bekomms!
Nina Rebekka

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