Sonnennest

31 Mai 2012

Die Pinguin-Sache und Forrest-Yoga

Veröffentlicht von: Nina Rebekka

Das hier wird vermutlich länger. Aber nicht ganz so lang wie meine Blog-Pause.

Was sich so getan hat?
Das SonnenNest und ich, wir sind umgezogen. Zwei Wochen hat das Umräumen gedauert. Zwei Beine, zwei Arme, ein Mensch also (meistens jedenfalls), 3 Stockwerke, unzählige Stufen und ein paar Kartons später war sie leer, die Bleibe in Eisenstadt.

Was hat das jetzt mit dem Pinguin zu tun?
Alles ist gerade ein bisschen merkwürdig in meiner Welt. Ein neues Zurechtfinden, wo’s keine weiteren Fahrpläne gibt, wo sich neues Wahrnehmen einstellt und „komische“ Gefühle. – Falls er nicht so direkt raus kommt, der Tenor ist schon im grünen Bereich!
Man muss ja nicht gleich wegen jeder Veränderung in die Luft hupfen vor Freude. Es reicht auch zu wissen, dass sie absolut positiv ist und Neues, Ungeahntes eröffnet. Und auch wenn man das weiß, darf immer noch auch Mulmiges da sein.

Ana und das Bienensummen
Es ist immer da, wenn seelische Entiwcklung ansteht: dieses unruhige, nervöse Gefühl in meiner Bauchgegend. Gestern war’s dann soweit: ein paar Brahmari-Atemzüge später waren die Schleusen offen und ich saß nur noch heulend auf meiner Matte.

Yoga im allgemeinen und Forrest Yoga im speziellen (für mich zumindest) ist eine zutiefst heilsame „Sache“. Als Ana uns aufgefordert hat, uns einen „spot“ zu wählen, an dem wir arbeiten wollen, war mir schon bewusst, dass da einiges an Emotion aufgestaut war.
Die 5 Stunden gestern mit ihr waren super anstrengend und es bleibt bis dato noch das Juhu-Gefühl aus, das ich normalerweise habe nach Begegnungen mit ihr (reine Überlebensfreude ;O)

Oft weiß man nicht genau, in welches seelische Wespennest man eigentlich gestochen hat und es ist auch nicht wichtig, das der Kopf es benennen kann. Es ist in Ordnung unsere Pandora-Büchsen zu öffnen und das, was sich an Schrott angesammelt hat rauszulassen. Und das dauert manchmal etwas länger als 5 Stunden. Heil werden, ganz werden gibt’s noch nicht als Instant-Packerl. Und das ist gut so.
Aho

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