Sonnennest

1 Oktober 2011

Reinigungskur: Danach

Veröffentlicht von: Nina Rebekka

Man könnte sagen, dass ich’s jetzt hinter mir hab. Könnte man. Wär aber nicht richtig.

Während der Aufbautage (Mo – Mi in meinem Fall, weil mir die Mungobohnen schon bei den Ohrwascheln rausg’wachsen sind) hat das Tohuwabohu erst richtig angefangen.
Merke: Machst du eine Reinigungskur, bleiben die Wirkungen nie, nie, nie, nie, nie (eindeutig zuviel Scrubs gesehn in letzter Zeit ;O) bloß auf der körperlichen Ebene. Ich hab die Woche schon eine ziemliche Talfahrt in puncto Emotionen hinter mir und ich bin froh darüber, weil nur so einiges alte endlich aufgerollt und aufgearbeitet werden konnte. Und so scheint die Sonne jetzt wieder :O))

Ansonst ernähre ich mich schon fast wieder “richtig normal”. Also momentan noch wie ein laktoseintoleranter Veganer, der kein Soja verträgt. Aber so richtig was abgehen tut mir noch nicht. Bis auf ein Quäntchen Schlagobers vielleicht, weil ich mir noch nicht sicher bin, wie mir der erste Kaffee mit Hafermilch schmecken wird.

Ich werd mir jetzt sogar mal ein Kochbuch mit veganen Rezepten besorgen. Man wird so schon sehr erfinderisch in der Küche, wenn Weizen, Soja und tierische Produkte komplett wegfallen. Ein paar neue Inspirationen brauch ich jetzt aber.

Im Vergleich zu vor der Reinigungskur esse ich um einiges weniger, aber selbst das kommt mir viel vor – weil die Mengen während der Kur sich oft auf 2 Hand voll Suppe und 3 Maiswaffeln pro Tag oder noch weniger beschränkt haben. Mittlerweile bin ich sogar schon wieder soweit, dass ich mich mit dem Gedanken spiele, übernächste Woche wieder einen Mungobohnensuppentag einzubauen. Einfach mal so, aus Neugierde. Mal sehn …

2 Kommentare zu “Reinigungskur: Danach”

  1. Maria

    Hallo Nina,
    ich hab wieder den abwechslungreichen Speiseplan und freu mich drüber. Fleisch esse sonst auch ganz selten und Mehl verwende ich Dinkel, so habe ich in dieser Hinsicht keinen Verzicht. Das mit der Menge ist bei mir auch so, dass es mir rasch zu viel ist. Yoga war die vergangene Woche ganz toll – so weit konnte ich mich noch nie dehnen … was so ein paar Kilo weniger bewirken :-)
    Noch viel Freude!
    Maria

  2. Nina Rebekka

    Liebe Maria, das stimmt – bei den Vorbeugen merkt man das Weniger am Bauch sehr schnell!
    Ich glaub, über die Abwechslung freuen wir uns alle wieder. Was mir noch abgeht ist die Milch oder der Schuss Schlagobers im Kaffee. Mit Hafer- oder Reismilch schmeckt das einfach nicht so nach Kaffee. Aber das gönn ich mir dann spätestens am Wochenende.
    Dir weiterhin alles Liebe und vielleicht sehn wir uns bald mal wieder!

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