Sonnennest

11 April 2011

Medizinrad 4 – Der schamanische Tod

Veröffentlicht von: Nina Rebekka

- Das Ende eines Zyklus’.

Am vergangenen Wochenende fanden mehrere intensive Fortbildungsjahre einen runden Zwischenstopp (fertig ist man ja nie wirklich). Die Ausbildung zum schamanischen Ritualheiler durch Katharina Linhart wurde mit dem Inbegriff des Loslassens abgeschlossen.

Dieses Wochenende war für mich sehr intensiv. Ich bin überhaupt ein Mensch, der intensiv braucht und auch gern hat, um mich selbst zu spüren. Begonnen hat’s im inneren Kampf, es ging weiter über große Fragezeichen, Zweifel, über Selbstverleugnung bis hin zum endgültigen Aufgeben und Annehmen dessen und derer, die ich bin.

Die Rosalia hat uns Hirschleins treu durch die Medizinräder begleitet und hat uns diese 3 Tage den Wind ordentlich um die Nase wehen lassen.
Ganz schön bunt war’s, als wir die Masken unserer Tänzer gefertigt haben (meine die blaue Hand – für den Rest des Tages war ich offiziell Avatar):

Traditionell beginnt das Dasein als Schamane mit einem Initiationsritus. In allen Kulturen dieser Welt gibt es den Schamanismus und überall sind die Riten anders. Wir mussten uns kein Loch im Wald graben und uns nackt eine Nacht reinsetzen, auch ist die Bezeichnung des Schamanen sicher nicht ganz zutreffend, immerhin ist das eine Berufung und kann in seiner Essenz nicht erlernt werden. Dennoch war es ein wunderschönes Todesritual, das den schamanischen Tod dargestellt hat. Es hat mich fühlen lassen, was es bedeutet wahrhaft loszulassen und wie frei und schön es ist, wenn man die Zügel endlich mal aus der Hand gibt und sich einfach nur fallen lässt.
Am Ende des Tunnels wartet schließlich für uns alle das Licht, das uns erkennen lässt.

So frisch erblüht und in mir ruhend, sag ich meinen Hirschleins, den Frauen, die mich so viele Stunden “ertragen” und begleitet haben: ich hab euch lieb und vielmals Danke!

Danke, an die Frau, die mich seit langem, langem kennt. Sie war schon sehr vieles für mich und unsere spirituelle Vergangenheit reicht unzählige Inkarnationen zurück. Danke fürs Da-Sein und Halten, für die kleinen und die großen Kämpfe, fürs Lehren und Erkennen-lassen. Danke dafür, dass du die Rollen immer mal wieder mit mir tauschst und so die Schülerin zur Lehrerin und die Lehrerin zur Schülerin wird und wir immer und immer wieder von- und miteinander lernen und wachsen dürfen! Es war mir auch dies mal eine Ehre und du mir eine große Stütze im Finden meines Ichs. Mit Verneigung, Namasté.

Auch wenn Zyklen manchmal enden, so wird es nie eine Trennung geben. Alles bleibt verbunden, egal wohin der Weg uns führen mag.

Ahau.

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