Sonnennest

2 Februar 2011

Imbolc Wanderung

Veröffentlicht von: Nina Rebekka

Pünktlich zum keltischen Frühlingsbeginn hat sich auch heute die Sonne ordentlich raus getraut. Und obwohl die drei ausgerückten Wanderer (2 Zweibeiner, 1 Vierbeiner) ihr ursprünglich-angepeiltes Ziel nicht erreicht haben, so war’s super schön im Wald.

Imbolc, in der Jetzt-Zeit dann vielleicht besser als Lichtmess bekannt, ist ein Fest im keltischen Jahreskreis. Hier beginnt der Frühling, hier feiern wir den Rückkehr des Lichts.
Hier wär ein guter Zeitpunkt, uns nochmal ordentlich von all dem alten Käse, den wir ständig als emotionalen Ballast und gedanklichen Müll mit uns rum schleppen zu reinigen. Und zwar bewusst. – Das was dir am Keks geht, das was dich wirklich nervt, das was du benennen kannst und das, was du wirklich nicht mehr haben möchtest, das gilt es abzulegen. Aufschreiben und verbrennen, es raus schreien, über Energiearbeit in weiterer Folge auf tieferer Ebene aufräumen … jedem sein eigener Weg!

So viele Menschen hadern mit sich, so viele haben panische Angst vor all den Veränderungen, mit denen wir uns konfrontiert sehen. Es bringt uns ja auch keiner bei, wie man mit Veränderungen gesund umgeht und dass sie meistens eher Segen als Fluch sind.
Solche Veränderungen tun manchmal weh, aber nur weil wir krampfhaft an Altem festhalten. Weil wir Angst haben, weil wir nicht wissen, wie der Weg nach dieser Biegung, nach dieser Kreuzung weitergeht.

Du musst nicht hoch-spirituell sein, manchmal reicht’s schon mit offenen Augen im Wald spazieren zu gehen. Noch sehen wir nur Knospen an den Sträuchern und Bäumen, schon bald kommen Blüten und später dann die Früchte. Habt ihr schon mal eine mit Panik-erfüllte Blüte mit der aus ihr entstehenden Frucht diskutieren hören? Die Natur hat ihren eigenen Flow. Für alles gibt es eine Zeit, ein Jedes hat seinen Platz, alles ist, wird und vergeht und wird wieder und vergeht wieder und alles immer ein bisschen anders.

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