Sonnennest

1 Oktober 2010

Gesunde Ernährung: Green Smoothies

Veröffentlicht von: Nina Rebekka

Man soll sich gesund ernähren. Hört man doch immer. Und dann kommen da so interessante Allgemeinplätze wie “nach 17.00 nix mehr essen” oder “am besten Rohkost” oder “auf die Kalorien kommt’s drauf an” …

Ein österreichischer Allgemeinmediziner und Ayurveda-Arzt hat mal gesagt “Gesunde Ernährung ist immer nur Jetzt.
Wer sich schon mal mit Ayurveda näher beschäftigt hat, wird das wissen: es gibt die richtige Ernährung für jeden Typ und je nach Jahreszeit.
Ich als feuriger Lufttyp oder luftiger Feuertyp (je nach Tagesverfassung und Jahreszeit ;o) wär super als Rohköstlerin geeignet. Erklär das mal meiner Verdauung, wenn’s draußen ganz bäh kalt ist und ich den ‘daily apple’ zu mir nehmen möcht …

Okay, bevor das hier eine Themenverfehlung wird, worauf ich hinaus will:

Grüne Smoothies

Wir wissen also, dass Ernährung individuell ist und jeder sein eigenes Supperl kochen sollte. Grüne Smoothies sind allerdings für jeden Typ gut als Ergänzung bzw. Hauptmahlzeit geeignet (je nachdem).
Für die Green Smoothies ist jetzt schon fast die Saison abgelaufen, weil sie den Körper kühlen, aber ab und an kann man sich auch im Herbst und Winter einen gönnen.

Was können sie? Wo kommen sie her? Das könnt ihr alles detailliert auf der Website von Alexander Possegger nachlesen (für mich der Guru in Sachen Ernährung).
Viktoria Boutenko hat die Smoothies quasi “erfunden” und darüber ein Buch geschrieben (Green for Life).

Green Smoothies bestehen aus grünem Blattgemüse, Obst und Wasser. Das wird gemixt und dann getrunken (oder gelöffelt – so mach ich’s meistens). Das Gute daran? Grünes Blattgemüse enthält enorm viele Bitterstoffe, die unserem Körper beim Entgiften und Entschlacken helfen. Durch die Süße vom Obst, schmeckt der Smoothie allerdings süß und nicht bitter und deswegen wird er für so ziemlich jeden genießbar. Die Bitterstoffe sind ja nach wie vor drin und die tun dann ihre Arbeit im Körper.

Rezept – Klassischer Green Smoothie:

So, jetzt also ran ans Eingemachte: für einen grünen Smoothie, brauchst du (wie oben bereits erwähnt)
1. grünes Blattgemüse (Salate, Spinat, Kohl, Kräuter – umso intensiver die Farbe, umso mehr Bitterstoffe enthaltet das Gemüse, und umso besser für die Entgiftung des Körpers).
2. du brauchst Obst (Kiwi – mein alltime-Favourite, Beeren, Mango, Birne, Bananen – bäh, never ever in meinem Smoothie, aber für viele sehr lecker).
3. die gewünschten Mengen in deinen Mixer “stopfen” und mit gut Wasser aufgießen.
4. Mixen (mit einem Stück Avocado wird die Mischung nochmal um einiges cremiger und das Gemüse und das Obst verbinden sich besser).
5. Wenn ordentlich fertig gemixt, in ein Glas füllen oder eine Schale und sich was Gesundes gönnen.
6. Mir Feedback geben, wie euch eure grünen Smoothies geschmeckt haben!

Hier noch eine Video-Anleitung für die grünen Smoothies von Sergei Boutenko (der Sohn der Erfinderin):

5 Kommentare zu “Gesunde Ernährung: Green Smoothies”

  1. Barbara

    Aaalllsooooo das klingt ja seeehr gruselig!! :)) Aber ich geb zu, dass es mich reizt, das zu versuchen! Meld mich natürlich mit dem Ergebnis :) Wenn das wirklich lecker is, wärs ne geniale Art sich gesund zu ernähren :)))

  2. Fullmoon

    Ich habe heute zum zweiten Mal einen grünen Smoothie ausprobiert. Der erste war nach einem Boutenko Rezept und hat mir gar nicht geschmeckt. Drin waren Bananen, Äpfel, Petersilie… Die Petersilie hat aber so intensiv geschmeckt, dass alles nur danach schmeckte.
    Der heutige Smoothie bestand aus 3 Banenen, 1 Pergel kernlose Trauben und Spinat. Vom Spinat kann man wirkliche eine große Menge dran tun und es schmeckt immernoch extrem nach Banane. :-)

    Viele Grüße,
    Fullmoon

  3. Nina Rebekka

    Hi :O)

    Mit Spinat hab ich gar noch keinen gemacht. Wär auf alle Fälle mal eine Idee.
    Wobei ich mag sie mit Petersilie schon sehr gern. Dicht gefolgt von Rucola. Ich mag’s wenn sie schön herb schmecken und Bananen kommen bei mir nie-nicht in den Smoothie. Jeder hat so seine Macken … ;O)

    War schön dass du dich gemeldet hast!
    Die Matcha-Cookies auf deiner Seite sind schön auffällig. Vielleicht werd ich die mal probieren …

    Alles Liebe!

  4. Ulrich

    Ich bereite die grünen Smoothies bereits seit einigen Monaten zu, und je öfter ich sie trinke, desto besser schmecken sie mir.

    Mittlerweile mache ich diese Smoothies auch nachmittags auf der Arbeit – meine Kollegen sind neugierig geworden und trinken sogar immer wieder ein Gläschen mit – also kein Spott oder Hohn oder Abwehr, sondern eher Neugier.

    Ich sammele zudem regelmäßig Wildkräuter (z.B. Brennesel, Giersch, Löwenzahn, Knoblauchrauke) und kombiniere diese im Mixer mit Obst (vorzugsweise Birne) – und das Zeug schmeckt sogar! Auch nehme ich das Grünzeug von Karotten, Sellerie oder Radieschen her – diese beinhalten ja besonders viele Nährstoffe.

    Inzwischen bin ich fast schon süchtig nach den grünen Smoothies – sie sind regelrechte Nährstoffbomben, sehr basisch und geben mir das Gefühl, den Körper zu verjüngen und zu erneuern. Ich hätte nicht gedacht, dass ich auf meine “alten Tage” noch zu einem Vitamin-Junkie werde :-)

    Da ich zudem vegan lebe, stelle ich seit einiger Zeit fest, dass mein Schweiß (z.B. nach 8 Stunden Arbeit plus Fahrradfahren hinterher) überhaupt nicht mehr riecht – früher hingegen hatte dieser einen säuerlichen, gar stechenden Geruch.

  5. Nina Rebekka

    Lieber Ulrich,
    danke für die zusätzlichen Infos, die du da schon reingepackt hast!
    Weiterhin bon appetit :O)
    Alles Liebe,
    Nina Rebekka

Dein Kommentar