Sonnennest

4 Mai 2016

Blessingway – ein Ritualfest für werdende Mamas

Veröffentlicht von: Nina Rebekka

Blessingway_Kraftgegenstände

Schwanger mit dem ersten Kind, surfend und lesend durch diverse Hebammenblogs und solchen, die sich mit Schwangerschaft und Geburt beschäftigen, habe ich eine Idee aufgegriffen und mir vergangenes Wochenende Unterstützung geholt.

Blessingway / Mother Blessing

Zu gern würde ich wissen, ob es auch in unserem Kulturraum mal ähnlich-gestrickte Rituale gab, wenn eine Frau zur Mutter wurde. Zugegeben, ich hab diesbezüglich nicht viel recherchiert. Mir gefiel die Idee dieser ursprünglichen Navajo-Zeremonie: der werdenden Mutter sprituell-geistige Unterstützung zukommen zu lassen. Von Frauen zu Frau.

So versammelten sich vor ein paar Tagen hier ein Dutzend Frauen in meiner Kemnate (im Frauenzimmer ;O)
Und nachdem wir uns alle, jede für sich, geerdet hatten, gab es ein paar kleinere Rituale:

das Sammeln von Kraftgegenständen

Im Foto ganz oben … Jede Frau brachte einen Gegenstand, eine Gabe aus der Natur mit. Und so sammeln sich nun in meiner sehr geliebten Walnussholzschale Talismane, die mich mit ihrer Kraft in der Geburt unterstützen sollen.

die Geburtskerze und stärkende Worte

Wenn die Geburt beginnt, wird die Geburtskerze entzündet (die Brenndauer sollte ausreichend kalkuliert sein …). Jede Frau hat ein Stück Wollfaden um die Kerze gebunden – als Repräsentanz ihrer Kraft und Unterstützung.

In einem alten Rex-Glasl meiner Oma sind Botschaften und Worte gesammelt. Alles was in dieser Initiation, während der Geburt und im Mama-Sein unterstützen kann. – Zum immer-wieder-lesen. Danke euch!

Blessingway_GeburtskerzeBlessingway_starke Botschaften

Perlen für eine Geburtskette

Und damit ich nebst Mann, Hebammen und Einrichtung noch was zum Anhalten habe, habe ich jede Frau um 2 Perlen für eine Geburtskette gebeten.
Unterschiedlichste Frauen, unterschiedlichste “wir-kennen-uns-von-Verbindungen”, unterschiedlichste Perlen, die zusammen ein wunderbar, harmonisches Ganzes ergaben.

Die Kette wandert jetzt schon zeitweilens mit mir durchs Haus und ich be-greife sie, halt mich an ihr fest und bin einladend offen für all die Kräfte und guten Gedanken, die die Frauen in die Perlen hinein gezaubert haben.

Blessingway_Geburtskette

Wer mehr und detaillierter übers Blessingway nachlesen mag, kann das etwa hier und hier und hier tun.
Das Blessingway ist für mich ein Fest, das jede Frau für sich, ganz nach Gusto gestalten kann. So wertvoll und nährend. – Wie das gemeinsame Schmausen, Lachen und Plaudern nach den Ritualen ♥

Es war für mich eine wunderschöne und sehr kraftvolle Erfahrung, die mich ganz bewusst hat werden lassen – diesem letzten kleinen Stück der Schwangerschaft und der nahenden Ent-bindung gegenüber.

Alles Liebe,
Nina Rebekka


27 April 2016

Liebster Mangosmoothie

Veröffentlicht von: Nina Rebekka

Mango_Baobab_Gerstengras_Kurkuma_SmoothieGrüner Smoothie_Mango_Spinat

Ernährung in der Schwangerschaft … puhah. Frau könnte und sollte ja sooo viel Gutes zu sich nehmen. Bloß:
Am Anfang war die Übelkeit (24 Stunden am Tag, jeden Tag bis gefühlt ewig in diesem Prozess und nichts hat geholfen). Meine Homöopathin meinte dazu “gut ist, was drin bleibt”. Mein Körper meinte, gut ist: zuckerhaltiges Wasser mit viel Kohlensäure (trink ich sonst nie), Gumminaschzeug (ess ich sonst … jep, so gut wie gar nicht), viel viel Weißbrot und Käsetoasts (mit Mayonnaise und Ketchup). Ich schätze die nächtlichen, morgendlichen Datteln und Maiswaffeln konnten nur einen geringen Gegenpol liefern.

Insgesamt folgten dann: eine mindestens-2-Grapefruits-am-Tag-Phase, die ich-ess-Äpfel-wie-wild-Phase (und ausschließlich bestimmte Sorten), die rohe-Karotten-sind-meine-Freunde-Phase, eine ohne-Bio-Minigurken-kann-ich-nicht-Phase und schließlich die bitte-noch-mehr-Melonen-exotische-Früchte-Kurzphase.
Der Trend insgesamt: viel Obst und Gemüse, eher roh.
Nach wie vor hält das Kind in mir nicht sonderlich viel von glutenfrei. Das macht den Bauch nicht satt. Insofern ist Brot stets hoch im Kurs, aber Gott sei Dank wird die Sauerteigvariante nun mindestens so herzhaft in Empfang genommen, wie das Weizensemmerl.

Meine Vorstellungen waren ja andere.
Belassen wir’s dabei ;O)

Was aber in den letzten Monaten gut ging und absolut lecker schmeckte und selbst beim abendlichen Sodbrennen Linderung brachte: mein

allerliebster Mangosmoothie – Rezept

Abgewandelt nach einem Rezept von Earthsprout, wo man ihn in etwa so findet, aber ohne dem Grünzeug und er “Liquid Sunshine” heißt. Hach.
Das kommt bei mir in den Mixer:

Den ganzen Beitrag lesen »


20 April 2016

neuntes Monat

Veröffentlicht von: Nina Rebekka

Babybauchpolaroid

Die Waschmaschine verfärbt die Hemden des Mannes dezent-rosa (dies mal isses wirklich nicht meine Kombinationsgabe von weißer mit rötlicher Wäsche, die dran schuld hat!), ich zwick mir den Finger in der Tür ein, quasi ständig fällt mir irgendwas runter und ich muss mich sodgebrannter, “dick”bäuchiger Weise danach bücken. Wasser- und Feuerelement sind aus dem Lot, Hormone schießen wild um sich. Manchmal fühl ich mich ohne Land und mit nur mäßigem Kontakt zu diesem, meinem “ich”. Spätschwangerschaft!

und immer ist alles anders

Wir Frauen sind Helden (jajaja, ganz ohne gendern). Ihr Mehrfachmütter da draußen – Respekt! – ich hab keine Ahnung, wie ihr Schwangerschaft nebst schon-da-Kind/ern gebacken kriegt.
Egal welche Vorstellungen da waren, was an Gehörtem und Gelesenem aufgenommen worden ist: schwanger sein ist eine Aneinanderreihung von ständigem “neu” und “anders”. Kein Fahrplan, kein Schema, keine Logik – ich wiederhole: keine Logik.

Dem Mann an meiner Seite unendliche Dankbarkeit für sein so-Sein.
Für sein da-Sein, fürs Zuhören und halten, fürs gemeinsame Lachen, fürs sein-lassen-Können. Denn manchmal braucht’s keine Lösungen und keine Strategien und kein Tun.

Ehrfurcht. Hinspüren. Annehmen üben. Ungewissheit. Stille Tiefen. Momente ungeahnter Zartheit.

An alle schwangeren Frauen da draußen: ich denk an euch!

Alles Liebe,
Nina Rebekka


5 April 2016

Der Hochmut der Esoterik oder “Bitte, druck ma nix auf’s Aug!”

Veröffentlicht von: Nina Rebekka

Brighton_Wall_Art

Weil in kürzester Zeit zwei Mal mit sehr ähnlichem selbst konfrontiert UND bevor ich jetzt noch länger vor mich hindampfe (auch im hochschwangeren Zustand mit der Verordnung sich zu schonen nämlich nicht gesund):

Liebe Kollegen, liebe Spirituelle, liebe spirituell-arbeitende Menschen, liebe Esoteriker, Schamanen, Kinesiologen, Yogalehrer, Körperarbeiter, Wunderwuzis, Schwarz-Weiß-Maler und Artverwandte!

Ein jeder Mensch hat einen freien Willen.
Ein jeder Mensch hat ein Recht drauf “nein” zu sagen. – Ihm daraufhin mit dem sprichwörtlichen Arsch ins Gesicht zu fahren ist auch eine Reaktion, aber wohl keine, die ihr in den so herzensguten, nahrhaften Büchern finden werdet.
Dieses “nein” oder “nein, Danke” oder auch einfach das Ausbleiben einer Reaktion ist schlichtweg so stehen zu lassen.
Ein jeder Mensch hat nämlich das Recht drauf auch Gutes abzulehnen.
Ein jeder Mensch hat das Recht für ihn nicht-Stimmiges abzulehnen.
Freut euch über euer Schaffen, über eure Spürigkeit und eure Freude am Tun und Helfen. Aber bitte: drängt euch nicht auf!
Zwischen helfen-wollen und Hochmut ist, meiner Ansicht nach, hier nur eine nicht-mal-haarfeine Grenze. – Da bleibt die Achtsamkeit auf der Strecke.
Ein jeder Mensch hat verdammt noch mal das Recht über sich selbst, seinen Körper, seinen Weg und sein Leben selbst zu bestimmen.

Als Dienstleister in einer (nicht-wirklich-näher-definierten) Branche und überhaupt, muss ich damit umgehen lernen, dass nicht alle, das was ich anbiete superwunderbarschön finden. Ich muss hier einen Weg finden, mit Ablehnung meines Angebots zurecht zu kommen. Das kann ich natürlich persönlich nehmen, aber verpflichtet dazu bin ich nicht.

So. Das musste raus.

Ansonsten alles gut hier. Plus: lasst euch keinen Scheiß erzählen und traut euch euren eigenen Weg zu gehn.
Sucht euch die Menschen und Hilfsmittel, die euch gut tun und lasst den ganzen unüberschaubaren Rest ruhig mal links liegen!

Alles Liebe,
Nina Rebekka


18 März 2016

Honigliche Ofenparadeiser

Veröffentlicht von: Nina Rebekka

Rezept CocktailtomatenHonig Ofentomaten

Hugh errettete mir mit diesem Rezept die Nicht-Tomaten-Saison. Weil, ehrlich, im Herbst und Winter schmecken die wenigsten der roten Paradiesäpfel wirklich gut. Und so ganz ohne Paradeiser geht’s bei mir einfach nicht.
Bis die (selbst-gezogenen) Tomatenjungpflanzen nun also im Garten landen und “sommers” Früchte tragen, hier ein Rezept von Hugh, von mir für dich (aus dem Buch “Täglich vegetarisch“):

In Honig gebackene Kirschtomaten (Paradeiser)

500 g kleine Paradeiser (Tomaten)
2 Knoblauchzehen
1 EL klarer Honig
3 EL Olivenöl
(feinflockiges) Meersalz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

Den Ofen auf 190 Grad vorheizen.
Die Paradeiser halbieren oder nicht und in eine passende Auflaufform geben.
Den Knoblauch mit etwas Salz zerdrücken, dann mit Honig, Olivenöl und reichlich Pfeffer mischen. Die Mischung über die Paradeiser verteilen. Alles gut durchmischen.
Im Ofen ca. 30 min. goldbraun und saftig schmoren.

Let it schmeck you.

Alles Liebe,
Nina Rebekka


1 März 2016

Ich liebe Yoga with Adriene

Veröffentlicht von: Nina Rebekka

Empfehlung Yoga with Adriene

Ich gestehe, ich bin sehr wählerisch und manchmal vielleicht überkritisch, was “das Yoga-Angebot da draußen” anbelangt. Manch einer erklärt mir zu wenig im Unterricht, ist zu ungenau in den Ausführungen bzw. gibt keine / zu wenige Hinweise für die Positionen. Dann liegt mir die Stimme wieder nicht. Mal geht’s mir zu ernst, zu stylish und hip, zu über-spirituell zu. Ich tu mich schwer damit, mich auf Yogaunterricht unbefangen einzulassen. Da war die Freude riesengroß, als ich SIE im Netz gefunden hab: Adriene.

Yoga with Adriene

Mehr über Adriene kannst du hier nachlesen.
Was ich an ihr mag: ihre natürliche Art, ihren Humor, sie gibt Alternativen zu Positionen vor, ist mir genau genug in ihren Ausführungen und hat quasi für alles eine eigene (kleine) Yogasequenz. Ihr Motto: “Find what feels good”. JA!
Manko: das Shavasana zum Schluss der Videos kommt fast immer zu kurz. Aber das ist so gut wie bei allen online-Videos der Fall. Dann einfach vorm Hinlegen schnell auf Pause drücken und Problem gelöst.

Sehr empfehlenswert sind die “Foundations of Yoga”-Videos, in den einzelne Yogapositionen detailliert erklärt werden.
Nicht mehr ganz durch geschafft, weil dann schwanger geworden, aber bis zum Tag 27 jedes einzelne Video und die Yogapraxis dazu genossen: ihre “30 days of Yoga Challenge”. Übers Suchfeld lassen sich alle Videos finden.

Außerdem gibt’s einen Youtube-Kanal mit all ihren Yogasequenzen.

Und ja, die Videos sind in englischer Sprache. Für wen das kein Hindernis darstellt, dem leg ich “Yoga with Adriene” sehr ans Herz!

Alles Liebe,
Nina Rebekka


14 Februar 2016

Valentinstagsmuffins – ein Rezept

Veröffentlicht von: Nina Rebekka

Muffins zum Valentinstag

Ich mag den Valentinstag und ich mag backen. In diesen Muffins haben sich die zwei nun zu einem leckeren Tête à Tête getroffen.

Hier also, als kleines Präsent zum Valentinstag, mein liebstes Allround-Muffins-Kuchen-Rezept, in romantischem Gewande:

Valentinstagsmuffins

250 g Dinkelmehl glatt
2 TL Backpulver
1/4 TL Natron
eine gute Messerspitze Vanillepulver

Den ganzen Beitrag lesen »